justadreamer

März 30, 2010

Konvertieren – Teil 1

Filed under: Geschriebenes,Persönliches,Religion — Julchen @ 2:01 pm

Bald 9 Monate ist es her, dass ich beschlossen hatte, dass ich glaube und Christ bin – mich aber mit der katholischen Sicht der Dinge nicht mehr anfreunden kann.  Dann begann das Semester,  Semesterstress, und ich beschloss irgendwann in den Semesterferien dieses Projekt mal in Angriff zu nehmen…

Meine Profs sahen in dieser Tatsache auch kein Problem – wer evangelische Theologie studiere, könne ruhig auch einer indianischen Stammesreligion anhängen und konstatierte, dass man Konfessionen schließlich nicht wie die Unterwäsche wechseln tut.

In der Tat.  Und trotzdem – mein Entschluss stand fest. So eilte ich heute morgen zur Bushaltestelle (der Busfahrer wartete netterweise auf mich während ich die letzten 100m zurücklegte) und fuhr in die Kreisstadt zum Amtsgericht. Der Pförtner röntgte meine Tasche in der Sicherheitskontrolle, alles ganz wie beim Flughafen, und kassierte dann mein Handy ein… Nunja.  Zwei Stockwerke höher erledigte ich dann die Formalitäten (Perso vorzeigen,  unterschreiben) und wurde dann zur Kasse ins Erdgeschoss geschickt: 30 Euro. Nun, das waren mir die 30 Euro wert. Mit dem Beleg vom Zahlungsinspektor zurück, Bescheinigung erhalten, und ab nach Hause…

Augenblicklich also konfessionslos…

September 19, 2009

Die Nordlichtinsel

Filed under: Alles,Religion — Julchen @ 8:36 pm

oder: der neue Button da rechts oben.

Wir ihr seht, hab ich jetzt mal die Nordlichtinsel verlinkt. Ein Internetzuhause sozusagen. Eine Glaubensplattform. Eine Informationsplattform. Eine Community. Eine Gemeinschaft. Mit tollen Diskussionen, zahlreichen Bereichen und einer superschönen Grafik.

August 26, 2009

Dem Himmel ganz nah

Fuß vor Fuß.  Schritt um Schritt weiter bergauf, durch Wiesen und Almen, erst durch Wald, über reißende Bergbäche, dann durch Schutt und Geröllhalden, an Gletschern, ewigem Eis und tiefblauen Seen vorbei.

Über uns der wolkenlose, blaue Himmel, die Berggipfel, die Freiheit. Im Gesicht die Wärme der Sonne, drumrum der kalte Wind.  Unter den Füßen die kargen Steinwüsten, die halt geben.

Riesengroße Natur, in der die Unbedeutsamkeit des Menschen deutlich wird. Irgendwo zwischen Himmel und Erde, ist der Mensch ganz klein. Dem Himmel ganz nah, sich Gottes Gegenwärtigkeit bewusst, überall am Wegrand offene Kapellen, Psalmen und Sprüche, Bibelzitatate oder ein einfaches, in einen Stall geritztes „Danke Jesus“.

Ich fühl mich in den Bergen wohl und frei und ganz nah bei Gott. Geborgenheit in unendlicher Freiheit.