justadreamer

Oktober 24, 2010

Filed under: Alles,Lebendig,Mathematik,Spass am Leben,Studium — Julchen @ 9:29 pm

Semester ist, wenn man nicht mehr genug Schmierpapier haben kann.

Oktober 7, 2009

Vorkurs

Filed under: Alles,Alltag,Mathematik — Julchen @ 6:13 pm

3 Wochen Mathe zum Aufwachen. Und zum Abschluss ’ne Klausur, die schon zählen kann. Na dann, alles in Butter. Studium kann kommen :)

Juli 2, 2009

Sommerakademie 2009

Diese Woche war für viele Schüler der Höhepunkt des Jahres die letzte Schulwoche vor den Sommerferien – die Woche der Sommerakademie. Nicht nur das Wetter war umwerfend sonnig, auch die positive Gesamtstimmung und das Gemeinschaftsgefühl rund um die Mathematik war wieder einmal ein besonderes Erlebnis.

Die Gruppenspiele am Anfang der Akadmie, die eigentlich nur für die Kleinen angesetzt waren, wurden auch teilweise von 7/8 begeistert besucht, die alle nach dem ersten Vortrag endlich mal Leute kennen lernen wollten.

Während vormittags in zwei Unterrichtseinheiten die Mathematik, ihre Schönheit, aber auch Wettbewerbstraining, im Vordergrund stand, war das nachmittägliche Rahmenprogramm bunt durchmischt: Mathematische Vorträge und Wettbewerbe, Chor und Orchester, Sport und Spiel: Die Großen waren wie jedes Jahr auf der Niers paddeln, diesmal mit Sonnenschein, und die Niers kam öfter ins Kanu und die Teilnehmer in die Niers – also eine gelungene Paddelaktion mit ganz viel Platsch 😉

Wie jedes Jahr gab es einen Salsa-Tanzkurs und Freitag Abend wurde dann für 150 Leute gegrillt – mit arg krassen Regeln um das Chaos des letzten Jahres zu vermeiden: Der Würstchenbote (ein 5-Klässler) wurde meistens überfallen, bevor er mit den Würstchen in die Nähe des Buffets kam. Anschließend das Lagerfeuer, das auch den gewittrigen Abend vergessen ließ, und so richtig tolles Lagerfeuer-Feeling: Heißer Feuerschein im Gesicht und gemeinsam Lieder, von einer Gitarre begleitet, gesungen. Gemeinschaft. Und nachher dann gewartet, bis die Glut verglüht.

Auch Nachtspaziergänge boten sich bei dem weitläufigem Wald an, seltsame Vögel waren zu hören und ich war/bin überzeugt gewesen Wildschweine gehört zu haben, sehr zur Belustigung der Anderen.

Bei der Gruselwanderung haben mich die Gruselgeschichten nicht weiter gestört, nur so generell schreckhaft war ich schon ;), war also auch eine tolle Gruselwanderung quer durchs Unterholz – mit nachher vielen trotz langer Hosen verzeckten Teilnehmern.

Beim Schwimmen war auch der Außenbereich des Spaßbades endlich wieder einmal offen – der Baggersee. Während das Spaßbad innendrin hoffnungslos überfüllt war (könnte auch an den 100 Leuten von uns gelegen haben) war der See herrlich kühl und erfrischend.

Das Samstagabend Highlight war eindeutig „Schlag den Wambach“ – eine geniale Neuauflage von einer ähnlich heißenden Fernsehsendung mit coolen Spielen, wie Zahnpasta-Wettdrücken und Vornamen von Mathematikern wissen.

Sonntagabend dann die Taizè-Andacht, zum ersten Mal gibt es ein derartiges Angebot und der Chor übt auch dafür Taizè-Lieder. Letztendlich kommen zwar außer dem Chor nicht viele Teilnehmer, nur eine handvoll, aber trotzdem entsteht in der Kapelle eine tolle Stimmung. Auch wenn sich zeigt, dass die Andacht eigentlich für das falsche Publikum angeboten wurde und manche die schon in Taizè waren, die Liederauswahl nicht mochten und meinten, es wäre keine echte Taizé-Andacht gewesen, mir hat das richtig gut getan. Vor allem die Stille zwischendurch, Stille  inmitten einer Woche Chaos, Stille und Zeit für Gott und sich selber.

Die ganze Woche endete mit unserem bunten Abend, ein dreistündiges buntes Programm, das bewies, das Mathematiker viel mehr können, als nur Mathematik: Nämlich Singen, Musizieren, Jonglieren, Einrad fahren, Diabolo spielen, Sketche und Comedy aufführen, lustige Spiele zwischendurch zur Auflockerung (hat die Schüler oder die Dozentengruppe schneller eine Pyramide gebaut? Und welche ist mehr wert? – die der Dozenten, Menschenpyramide war eindeutig cooler), Improvisationstheater, ein Rap, unsere Hymne, das Kranenburglied, dass um zwei Strophen erweitert wurde zu Ehren der Studentin, die vor 12 Jahren als Schülerin anfing, und seitdem bis heute die Sommerakademie maßgeblich gestaltet hat, einfach weil sie „alles“ konnte und immer und überall mit anpackte. Und dabei wurde mir einfach noch mal krass die Begrenztheit dieser Gemeinschaft klar, die doch einfach jedes Jahr was ganz besonderes ist: Alters- und Jahrgangsstufenübergreifend, Schüler, Lehrer und Studentenübergreifend, Gemeinschaft ohne Vorbehalt. Vor allem sind einfach viele Schüler dabei, die daheim in ihren Klassen und im Schulsystem so wie es ist, generell anecken. Gerade diesen kann man so viel geben und zeigen, dass es auch Orte gibt, wo sie als Ganzes und auch mit ihren Interessen für Mathematik etc. akzeptiert werden.

In Kranenburg wurd‘ wieder Mathe gemacht.
Sommerakademie!
Gerechnet, gesungen, gespielt und gelacht.
Sommerakademie!
Da steht der Herr Wambach, der wieder einmal betont:
„Für glückliche Gesichter hat sich der Stress gelohnt!“

Für mich ist Sommerakademie nicht nur eine Zeit, sondern ein Gefühl und eine Stimmung, ein Gefühl von Sommer und Freiheit und Glücklichsein.

Mai 11, 2009

Kunst? Verpackungsmüll? Spielerei?

Filed under: Alles,Mathematik,Schule — Julchen @ 2:13 pm

 Was ist das?

mathematikmoddell.JPG

Ein Mathematikmodell zum Erklären von irgendwelchen Geradengleichungen und Schnittpunkten 😉

Januar 10, 2009

Rückblick: Berlin im Schnee

Filed under: Alles,Lebendig,Mathematik,Persönliches,Spass am Leben — Julchen @ 11:39 pm

Berlin 2009 – Ein Reise(Schnee)bericht: 3. Januar bis 5.Januar 2009

Am 3. Februar war es soweit: Wir, die 5 Sieger des OTWs in der Oberstufe, fuhren nach Berlin um dort unsere gewonnen Theatherkarten so wie den Gutschein für die Unterkunft einzulösen. Es war noch dunkel und bitterkalt, als wir uns morgens am Bahnhof in Düsseldorf trafen. Mit dem ICE fuhren wir durch die vom Reif weiße Landschaft, wobei es immer heller wurde und wir schließlich gegen Mittag in Berlin ankamen. Dort probierten wir als erstes eine original Berliner Currywurst, bevor wir die Zimmer in unsere Unterkunft, dem Naturfreundehaus Berlin, dass in mitten des Villenviertels Lichterfelde gelegen war, bezogen. Obwohl es schon fast dämmerte, begannen wir sofort die Stadt unsicher zu machen.Zu unserem ersten Ziel zählten die Hack’schen Höfe, wo besonders der Ampelmannshop mit  eine besondere Anziehungskraft auf uns ausübte. Wir flanierten „Unter den Linden“ entlang an den verschiedenen Botschaften und an der Staatsoper vorbei bis zum Brandenburger Tor und dem Reichstag mit einer ungeheuren langen Schlange davor. Des Weiteren liefen wir bei der mittlerweile eingebrochenen Dunkelheit am Berliner Dom vorbei und hielten uns auf dem Potsdamer Platz mit dem Sony Center etwas länger auf um einen richtig miesen 3D-Film (Wale und Delfine) zu sehen. Als wir das Kino verließen  erwartete uns eisiges Winterwetter und mittlerweile hatte es begonnen zu schneien: Pulverschnee mit dem wir uns gegenseitig einseiften.                                                                                                                                                             Nachdem wir direkt am ersten Abend den Schnee genossen und einen Schneemann gebaut hatten, gab es kein halten mehr: Kulturprogramm und Schneeballschlacht begannen sich zu vermischen, wobei wir zwischendurch immer wieder in die Wärme der Cafés flüchteten und Karten spielten.                                                                                                                      Der Sonntag begann mit einem ausgedehnten Frühstück, dem die Besichtigung des Checkpoints Charlie, einem Berliner Grenzübergang, so wie dem Betrachten von Überresten der Berliner Mauer, folgte. Die Besteigung des Berliner Fernsehturms, des Alex‘, mussten wir aufgrund des Wetters verschieben, denn die Spitze des Fernsehturms war vollkommen in dem Wolken verschwunden und nicht mehr zu sehen. So spazierten wir am Roten Rathaus, das so heißt weil es rot ist, vorbei ins Nikolaiviertel mit wunderschönen, alten Häusern aus der Grünerzeit.                                                            Am letzten Abend besuchten wir schließlich das Theaterstück „Onkel Wanja“, das vom Deutschen Theater Berlin aufgeführt wurde und unseren letzten Abend schön abrundete. Denn obwohl die Handlung leicht deprimierend war, schaffte die Inszenierung es doch immer wieder einen in ihren Bann zu ziehen und zum Schmunzeln zu bringen.

Am nächstem Morgen erlebten wir  wieder eine weiße Überraschung: Ganz viel Pulverschnee! Und so beschlossen wir nach einem reichhaltigen Frühstück, dass schöne Wetter zu nutzen und die Aussicht vom Berliner Fernsehturm zu genießen. Doch anscheinend waren wir nicht die einzigen mit dieser Idee: Eine Schlange, deren Länge es problemlos mit der vor dem Reichstag aufnehmen, konnte, und eine Wartezeit von über zwei Stunden signalisierte, wirkte in hohem Maße abschreckend, so dass wir nun umplanten und uns zu einem langen Spaziergang an der winterlichen Spree aufmachten. Vorbei am Reichstag in den Tiergarten, wo uns auch prompt ein Skilangläufer begegnete. Doch letzendlich trieb uns der Hunger wieder stadteinwärts und nach einem leckeren Mittagessen in einer urigen Berliner Kneipe war es Zeit den Rückweg ins nicht minder verschneite NRW anzutreten.

November 29, 2008

Der etwas andere Adventskalender…

Filed under: Alles,Mathematik — Julchen @ 3:19 pm

Jeden Tag ein Türchen öffnen dürfen. Jeden Tag um 18 Uhr. Jeden Tag ein neues Rätsel. Wir warten auf Weihnachten, und freuen uns auf anschließend rätselfreie Weihnachtsfeiertage ;).

Mathekalender

Oktober 9, 2008

Wahrscheinlichkeiten

Filed under: Alles,Lebendig,Mathematik,Persönliches,Philosophisches,Schule — Julchen @ 2:07 pm

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit,dass sich Person A und Person B während einer vierstünden Klausur zufällig auf dem Klo zu treffen ?

Eine vierstündige Klausur enthält 4*45min=180 min. Der Einfachkeit halber gehen wir davon aus, dass ein Klogang 5 min braucht. Es gibt also 180/5=36 Möglichkeiten. Diese können jetzt allerdings noch verschoben sein, dann haben wir 36*4=144 Möglichkeiten. Je 4 Zyklen überlappen einander, die Wahrscheinlichketi sich zufällig zu treffen beträgt also etwa 4/144 =2,7%.

Wir haben es jedenfalls geschafft, und festgestellt, dass der andere einem auch nicht helfen konnte 😉

September 28, 2008

Fahrtenrückblicke des Sommers

Filed under: Alles,Lebendig,Mathematik,Persönliches,Schule — Julchen @ 4:21 pm

Es wird kalt, die ersten Blätter werden bunt und vom Wind von den Bäumen gezerrt und davon geweht. Die ersten Herbsttage sind gekommen, ich kann den Winter sogar schon riechen. Und damit geht dieser Sommer endgültig zu Ende. Ein Sommer, indem ich so viel unterwegs war, wie noch keinen zuvor, und nun habe Zeit alles noch einmal Revue passieren zu lassen.

JMC. Der Junior Mathematical Congress, bei dem Ich direkt einmal feststellen durfte wie eingerostet meine Englischkenntnisse über den Sommer waren, fand in Jena statt. Aber zweifelsohne war es eine ganz besondere Woche, in der Mathematikbegeisterte aus ganz Europa spannnende Themen der Mathematik vorstellten und in der zahlreicheFreundschaften zustande gekommen sind. Nebenbei wurde noch Jena besichtigt und bei einer Mathe-Rayllee hatten wir alle viel Spaß. Die Unterkunft, eine Plattenbaujudendherberge, war ganz okay, und das Wetter sommerlich. So konnte abends noch eine Wanderung um Jena herum stattfinden, bei der wir direkt bemerken konnten, wir bergig der Thüringer Wald doch war. Beim MathFilm-Festival sahen wir drei richtig tolle Filme – Flatland, N is a Number und MESH. Und am letzten Abend wurde Abschied gefeiert, denn Europa ist doch ziemlich groß…

SoAk. Da hatte man sich gerade einmal an die Schule und den Alltag gewohnt, schon kam die nächste besondere Woche, die Sommerakademie Mathematik, die sich wie schon so viele Jahre zuvor, zu einer spannenden Woche mit Mathematik, guten Freunden und schlechtem Wetter entwickelte….

London 08. Nach einer weiteren Woche Schule dann die Stufenfahrt nach London. Da ich schon einmal in London gewesen war, hatte ich die Möglichkeit diesmal die Stadt ganz ohne „Sightseeing Stress“ zu genießen und auf mich wirken zu lassen. Einfach mal einen Abend an die Themse setzen und ganz gemütlich quatschen und frieren, und feststellen, dass London nicht nur ziemlich teuer ist, sondern dass in den Pubs auch das Alter ordentlich kontrolliert wird….

Juni 24, 2008

And the winner is…

Filed under: Alles,Lebendig,Mathematik,Persönliches,Schule — Julchen @ 11:55 am

Gewonnen beim OTW 2008. Die letzte Chance erfolgreich genutzt.

Sieg bedarf keiner Erklärung, Niederlage erlaubt keine.

Mai 4, 2008

JuMa

Filed under: Alles,Lebendig,Mathematik,Persönliches,Spass am Leben — Julchen @ 10:40 pm

4 Tage JuMa-Seminar in Eisenach. Viel Mathematik, viel Sonne und noch mehr Spaß. Interessante Gesprächsthemen. Noch interessantere Lektüre -vom Wachturm bis zur BravoGirl. Ausgefallene Spiele und eine super Stimmung.

Wie alles begann…
Wir, also eher Judit, hatte(n) es tatsächlich geschafft, ein Nachtreffen zu organisieren. Alles begann morgens mit der Zugfahrt nach Eisenach. Für die 10 Minuten Fußweg, die angeblich beim Umsteigen in Köln-Deutz anfallen sollten, habe ich keine 60 Sekunden gebraucht (mit Koffer pinkem Schrank) und bin dann auf der schnellen Strecke nach Frankfurt gefahren. Dort angekommen und umgestiegen, und in dem relativ überfüllten ICE trotzdem noch einen Fensterplatz, vorwärts, an einem 4er-Tisch gefunden. Physikkram ausgepackt, Optik und so, der Apotheker mir gegenüber beginnt mir seine halbe Lebensgeschichte zu erzählen und fragt, ob das Mathe sei. Er hhabe zwar Mathe/ Physik- LK gehabt, aber Mathe sei ihm immer suspekt geblieben. (Physik anscheinend auch?!?) Jedenfalls mag der Mann keine Mathematiker…In Fulda steigen Christian und Jens zu, und der Apotheker erwidert nur „Eile mit Weile“, als er gebeten wird Platz zu machen. Seine Miene verfinstert sich im Verlauf der weiteren Zugfahrt deutlich, als ihm klar wird, neben was für Menschen er da eigentlich sitzt. Mitleid?! Wohl eher nicht.

… es tatsächlich weiter geht…
In Eisenach angekommen, trifft sich unsere kleine Gruppe fast vollständig am Bahnhof, um dort dann festzustellen, das der eine Bus zur Jughendherberge gerade weg ist und nur stündlich fährt, und die andere Linie werktags einfach gar nicht. Prima… Also laufen. Zwar hat keiner Ahnung, wo es lang geht, aber es gelingt eine ungenaue Karte aufzutreiben. Die Information des Busfahrers, zu Fuß brauche man bestimmt länger als eine halbe Stunde ist überdies hinaus sehr ermutigend… Trotzdem: Mit Sack und Pack ziehen wir also los; und nach nur wenigen Umwegen kommen wir 30 Minuten später an. Wir seien zu früh, Anreise sei erst ab 15 Uhr, aber ja, wir dürfen uns Lunchpakete schmieren, unsere Zimmer beziehen, und unseren Seminarraum, den Diskokeller betreten.Die Herbergsleitung ist also auch leicht chaotisch, aber das macht nichts, das passt ja bestens zu uns. JuMa-T-shirts werden verteilt, und die Mathematigerin wird die ganze Zeit mitrumgeschleppt.

Im Discokeller gibt es Säulen, und zwar jede Menge. Vielleicht ist das ja praktisch beim Tanzen, man kann sich hinter den Säulen verstecken, aber im Seminarraum sind Säulen ausgesprochen störend… Nachdem wir dann eine halbwegs akzeptable Sitzordnung gefunden und eine Tafel aufgetrieben haben, und zwar mit Papier und Stifen, denn warum sollten wir welches mitgebracht haben, kann der erste Vortrag beginnen. Alle sitzen erwartungsvoll auf ihren Plätzen; die Spannung steigt und nichts passiert. Bis: „Also dann würde ich vorschlagen, einer steht auf und hält ’nen Vortrag…“ (Judit). Tja, und Jens steht tatsächlich auf, und beginnt: „Das Bertrand’sche Postulat..“ Lisas Vortrag zur Geometrie folgte, und die Zeit verfliegt wie im Flug. Stefans „Überraschende Zahlen“ werden zwar durch das Abendbrot kurz unterbrochen, aber werden auch noch an diesem Abend zu Ende gehört. In der Dunkelheit wird später der Weihnachtsmann beschworen, so wie die Egenschaften des „Hüpfspiels“ in aller Ausführlichkeit diskutiert…

…seinen Lauf nimmt…
Samstag Vormittag vergeht mit einem Aufgabenvortrag, beim Mittagessen wird ausdiskutiert, wann es denn am Nachmittag weitergehen soll,halb vier wird ausgemacht, und um halb vier, als fast alle auf dem Marktplatz in der Sonne sitzen, verworfen. Denn das schöne Wetter hat uns in die Stadt gelockt, und außerdem muss noch eingekauft werden. Lebensmittel und Getränke verschiedenster Art beim tegut, Papier (die Herbergsleitung war entsetzt das wir schon mehr als 20 Blatt mit Vorder- und Rückseite beschrieben hatte, und drehte den Papierhahn zu) mit 15 Mann im Schreibwarenladen. Aber eine Rolle Papier zu kaufen ist nunmal auch eine anspruchsvolle Aufgabe.

…lustiger und schließlich…
Und dann wird auf dem Marktplatz die BravoGirl ausgepackt, und die Test beginnen: „Welche Farbe hat meine Seele?“ -Tja, das wollte ich wirklich schon immer mal wissen, und auch die Photo-Love-Story weckt unser Interesse. Und das tolle Extra erst – ein Herzchenanhänger mit Platz für tolle Bilder, 96 verschiedene stehen zur Auswahl: Tokio Hotel oder doch lieber irgendwas anderes?… Und Anmachsprüche, die einfach so schlecht sind, das sie direkt ausprobiert werden müssen…Ein komischer Haufen noch komischerer Leute in seltsamen T-shirts, die sich um eine Mädchenzeitschrift sammeln und ein Kuscheltier spazieren tragen; – so ungefähr müssen wir auf Außenstehende gewirkt haben. Nach einem weiteren Vortrag von CR über die Transzendenz der Zahl e brechen wir zu einem Spaziergang zur Wartburg auf, doch gegen Mitternacht lassen sie einen nicht mehr hinein. Trotzdem, der Ausblick ist von dort oben super, und wir waren gar nicht so lange unterwegs. Der Abend klingt in gemütlicher und immer kleiner werdenden Runde aus, wobei Christians „Wachtürme“ (die gibts umsonst!!!) ganz im Vordergrund stehen und viel Gespächsstoff bieten.

… zu einem unvergesslichen Wochenende wird
Am Sonntag bleibt es spannend, ein Mathboi steht an; Vormittags werden Aufgaben gelöst und Nachmittags dann vorgestellt. Sonntag abend ist die Stimmung genial, Knotenmutter wird gespielt und zu einer topologisch anspruchsvolleren Variante abgeändert, Möbiusbänder aus Menschenkörpern geformt und zerschnitten. Dominoday, Schweinehaufen und Pyramidenbau sowie andere gruppemfördernde Spiele gespielt, und obwohl der Steinboden im Foyer der Jughendherberge sehr hart ist, stimmt der Spaßfaktor. Bevor der tägliche Nachtspaziergang in Anlauf genommen wird, stehen noch einige Runden „verrückter Professor“ an, wobei „meine“ Hände plötzlich eine Flasche in der Hand halten. Wer hat „meinen“ Händen diese Flasche gegeben? Angesichts der Tatsache, das mir die Flasche gefiel, lässt sich vom restlichem Abend nicht mehr allzu viel berichten…und am Montag ging es dann schon nach einem Vortrag und einer „Problem-Session, die aufgrund des immer noch schönen Wetters in der Sonne abgehalten wurde, heimwärts.

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