justadreamer

März 31, 2008

Ende des Grauens

Das Grauen der Schulzeit hat einen Namen: Mathematik. Doch endlich haben die Politiker aufgrund von G8 eingesehen, das Mathematik unwichtig ist. Rigoros sind sie bei den Kürzungen der Lehrpläne vorgegangen, aber wer braucht schon Exponential- und Logarithmusfunktionen?! Wachstumsvorgänge und radioaktiven Zerfall muss man schließlich weder beschreiben noch berechnen können, um erfolgreich durchs Leben zu gehen. Wer noch glaubt, wenigstens ein Mathe-Lkler müßte so etwas kennen, der hat keine Ahnung, denn Lkler wird es nicht mehr geben. Schließlich bring es viel nicht mehr zu differenzieren und den Deutschbegeisterten gemeinsam mit dem Mathematiker Texte interpretieren und rechnen lassen.
Für uns Deutsche wird die Mathematik sowieso ein Buch mit 7 Siegeln bleiben, die Zeiten der berühmten deutschen Mathematiker sind längst passé. Warum sehen wir also nicht ein, dass wir unfähig zu logischem Denken sind?
Ab sofort gelte deshalb π=3, denn irrationale und transzendente Zahlen erst recht, sind viel zu kompliziert. Auch die binomischen Formeln lassen sich wunderbar vereinfachen, ab sofort sei (a+b)²=a²+b², schließlich kann man sich das viel einfacher merken, und Pythagoras sei a+b=c, damit nun endlich das lästige Ziehen von Wurzeln entfällt.
Schaffen wir doch gleich den Mathematikunterricht ganz ab, denn dann bleibt einer großen Mehrheit eine sinnlose Quälerei erspart, und für alle anderen gilt: Mathematik sieht im Studium sowieso ganz anders aus. Nur weil einige, wenige Personen masochistisch veranlagt sind und Spaß an Mathematik haben, können wir der breiten Mehrheit nicht eine solche Folter zu muten. Weg mit dem Grauen!

März 20, 2008

Angst

Filed under: Alles,Lebendig,Persönliches,Philosophisches — Julchen @ 9:28 pm

Ich habe Angst, wenn ich in die Tiefe sehe. Diese Angst warnt mich vor direkter Gefahr, die auf jeden Fall gegenwärtig wird, wenn ich falle. Die Angst ist also durchaus begründet. Ihr entgegen zu wirken, oberhalb des Abgrunds zu klettern und zu balancieren, wagemutig die Angst zu ignorieren und sich dabei ihr zu stellen und sie zu besiegen, macht dich Stark.
Ich habe Angst vor Hunden. Klar, Hunde können beißen, besonders aus der Gattung gefallene biologische Verzüchtungen können dem Menschen sogar gefährlich werden. Aber diese Angst bringt mir nichts, außer das ich nicht nach Hund stinke.
Doch viel grausamer ist Angst, die nicht fassbar ist, Angst bei der man nicht weiß woran man ist, Angst, die wenn man nicht aufpaßt beginnt, das eigene Leben zu bestimmen. Bittere Worte und geflüsterte Drohungen. Die Luft vor einem Streit. Die Angst, liebe Menschen zu verlieren. Die Angst, vor solchen Dingen, die zum Leben gehören, Angst zu haben; die Angst vor der Angst macht mir Angst. Und jedesmal, wenn sich doch alles zum Guten gewendet hat, atme ich auf, und weiß, das man stärker ist als man denkt. Denn
„Das Unerträgliche ist, das nichts unerträglich ist.“ (Autor unbekannt)

Vorbei

Filed under: Alles,Geschriebenes,Lebendig,Persönliches — Julchen @ 7:33 pm

Er sitzt im Zug. Sieht die Bäume und Häuser am Fenster vorüberziehen, die Wolken eilen quer zur Fahrrichtung auf ihren Wegen weg. Das Leben zieht in ihm vorbei. 3 Plätze weiter eine junge Frau, vermutlich Abitur 2007, jedenfalls kann sie ihrem Bruder sehr selbstsicher am Handy ohne Skizze Interferenzbilder erklären. Bis sie ihn mit den Worten „google halt nach ‚Doppelspalt‘ – mein Akku ist leer“ abwürgt um ihren Freund zurückzurufen. Weitere Bahnfahrer verstehen nur Bahnhof, und diskutieren lauthals darüber, wer gerade mit wem zusammen zieht. Er hört interessiert zu, er liebt es wenigstens passiv am Leben der anderen teilzunehmen, schließlich hat er kein eigenes. Er fühlt sich vom Leben umgeben und trotzdem leblos und einsam. Er sitzt mitten im Leben, während das Leben hinweg eilt. Wann immer jemand auf dem Sitz neben ihm Platz nimmt, so treffen zwei vollkommen verschiedene Leben und Schicksaale für einen kurzen Augenblick aufeinander, doch meisten beeinflussen sie einander nicht. Selten prallen Leben aufeinander, selten entstehen Wechselwirkungen, jedenfalls selten in der Bahn, beim Zug fahren. Man grüßt einander, sieht einander nie wieder. Und er bleibt sitzen, verpasst es auszusteigen und fragt sich: „Wer warst du?!?“

März 18, 2008

Nachmittagsbeschäftigung

Filed under: Alles,Lebendig,Persönliches,Spass am Leben — Julchen @ 10:53 pm

Eigentlich wollte ich ja shoppen gehen, aber allein fehlte mir irgendwie die Lust. Jedenfalls bin ich dann in der Stadtbücherei gelandet. Ein kalter, regnerischer Nachmittag, also an und für sich kein Grund zur Aufregung. 3 Stunden Zeit zur freien Verfügung, ich begann meinen Streifzug durch die Regale. „Hilfe, ich unterrichte Religion!“, ein etwas seltsames Buch von 1979 und andere komische Sachen wurden gefunden. Irgendwann auch ein total seltsames Buch, was mich aber gerade deshalb fesselte. Also lag ich dann in der Bücher in einer Ecke auf dem Boden zwischen den Regalen und las. Bis zur letzten Seite… und es wurde immer später, plötzlich war ich auf der letzten Seite angelangt und der Nachmittag war vorbei.

März 16, 2008

Auch den Frierenden wird am Feuer warm…

Filed under: Alles,Lebendig,Persönliches — Julchen @ 10:26 pm

Oder ein Duscherlebnis der ganz besonderen Art

Den müden Tag mit einer kalt-warmen Dusche zu beginnen, ist ein toller Anfang. Doch das Beste danach ist eindeutig ein warmes Handtuch, in das man sich einwickeln kann. Denn kuschelig warm und annähernd wach sein sind optimale Vorraussetzungen für einen erfolgreichen Tag. Am zweiten Tag habe ich den Schalter für die Heizung gefunden, und freute mich schon auf ein angewärmtes Handtuch. Doch es sollte ganz anders kommen, denn plötzlich sah man nichts mehr. Alles war voller Rauch und Qualm, und es brannte. Mein Handtuch war in Flammen aufgegangen, und die letzte ehrenhafte Handlung die an ihm vollzogen wurde, war es, das Handtuch in die Dusche zu werfen und abzubrausen. Nass und verbrannt landeten die schwarzen, stinkenden Überreste im Mülleimer. Mir ist zwar immer kalt, doch so heiß wollte ich es gar nicht haben.

März 12, 2008

Ferien… FERIEN!!!

Filed under: Alles — Julchen @ 9:48 pm

1-2-3 Frei!

März 11, 2008

Lecker.

Filed under: Alles,Alltag,Persönliches — Julchen @ 10:15 pm

Abends um viertel nach 10 ein heißer Tee und ein großer Eisbecher. Einfach toll!

Edit: Oder viertel 11 wie Alex als Ossi sagt.

Heute morgen…

Filed under: Alles,Alltag — Julchen @ 4:37 pm

Fast das gleiche wie jeden Morgen: Erst den Bus hinterhergerannt, dann am Bahnhof gestanden, weil der Zug natürlich doch wieder Verspätung hatte. Und dann kam der Zug. Erwartungsvoll schaute die Menschentraube auf, der RB war genauso lang wie immer, also nicht besonders kurz. Wir sahen den Zug, freuten uns dass er überhaupt kam, und der Zug fuhr weiter – und hielt schließlich so dass die letzte Tür grad noch am Bahnsteig war.

Eine müde Menschenmenge setzte sich in Bewegung, wurd erbost, mit jedem Schritt den sie durch den Regen ging. Der Bahnsteig war lang. Kein Wunder dass der Zug bei diesem Fahrstil Verspätung hat.

„Sehr geehrter Herr Lokomitivführer, wenn sie Probleme haben ist das traurig. Wir können auch verstehen, dass sie müde sind und der Bremsweg aufgrund der minimalen Reaktionszeit sehr hoch ist. Vielleicht haben Sie ja gestern das Ende der Streiks zu lange gefeiert/ oder bedauert, wer weiß. Auf jeden Fall: So geht es nicht!?!“

März 7, 2008

Motivationsschwankungen

Filed under: Alles,Mathematik,Schule — Julchen @ 9:24 pm

Abwechselnd total faul und hochmotiviert. Zwischen schon fast kranhafter Motivation und einer Motivation, die gegen Null strebt. Nein, keine negative Motivation – ich hab nichts dagegen meine Facharbeit zu schreiben. Aber sie sollte bis Montag fertig sein. Und jetzt habe ich Stress. Und Zeitdruck, aber sonst würde ich ja gar nichts tun. Schließlich mache ich immer alles auf den letzten Drücker, weil vorher, da habe ich Motivationsprobleme.

Eigentlich müsste man Motivation durch eine Funktion in Abhängigkeit von der Zeit ausdrücken können: M(t)=L(t)*1/(Zeit bis zum Abgabetermin) mit L(t):=Begeisterung.

Beispiel 1: Ich hatte heute Sport. Wir haben Stockfechten gemacht. Minimale Begeisterung vorhanden (zumindestens nicht bei mir) und die Zeit bis wir uns auf Noten Prügeln müssen ist sehr groß → M(t) ist minimal, bzw. geht gegen Null.

Beispiel 2: Facharbeit: Augenblickliche Begeisterung: durchaus positiv, aber nicht unbegrenzt. Zeit bis zum Abgabetermin: relativ gering. → M(t) ist relativ groß…; oder solltewenigstens relativ groß sein.

März 3, 2008

Seltsame Ideen

Filed under: Alles,Mathematik — Julchen @ 8:20 pm

Letztens habe ich Folgendes auf meiner Pinnwand gesehen, und dazu kam mir ein seltsamer Gedanke. Doch sieh selbst ein Photo von meiner Pinnwnand. Was fällt dir spontan dazu ein? Bestimmt estwas anderes als mir…

Oder ist dir etwa eingefallen:

4 ist kongruent 1 Modulo 3???

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