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Mai 27, 2008

Auswirkungen des Wetters

Filed under: Alles,Alltag,Gesellschaftskritisches — Julchen @ 2:56 pm

Es ist warm und schwül und aufgrund der Luftfeuchtigkeit gefühlte 6 Grad wärmer. Das Wetter erstickt jegliches Leben so weit es kann und macht sich anscheinend auch bei Denkprozesse bemerkbar.

Heute im Bus, zwei unbekannte Personen zwei Reihen weiter hinten:

  • A: „Voll warm, und dauernd ist man nassgeschwitzt.“
  • B: „Echt schlimm, das Wetter. Das liegt an den 23° Lufttemperatur und 69° Luftfeuchtigkeit.
  • A: Genau. Und weil der Untersched so groß ist, nämlich 46°, ist es so heiß wie 46° im Schatten.

Leider war das Ganze ernst gemeint. Manchmal frage ich mich echt, wie man so was glauben kann. Und trotzdem: Bitte jetzt ein Gewitter, ich mag dieses Wetter nicht mehr sehen, fühlen und ertragen!

Mai 26, 2008

Arbeitsmoral

Filed under: Alles — Julchen @ 6:37 pm

Je mehr ich zu tun habe, desto mehr Arbeit sammelt sich an.

Je mehr Arbeit sich ansammelt, um so weniger tue ich.

Je mehr Hausaufgaben, Lernen und Lesen ich muss, um so weniger mache ich.

Je mehr ich arbeiten müsste, desto mehr Hausarbeti findet sich: Auf einmal muss der Boden unbedingt geputzt werden, Staub muss gewischt werden und die seltsamsten Dinge müssen aufgeräumt werden. So was ist Selbstbetrug, man gaukelt sich selber vor etwas Nützliches zu tun, und gerät schließlich doch in Stress.

Mai 15, 2008

Ein Bild im Kopf

Filed under: Alles,Lebendig,Philosophisches — Julchen @ 7:34 pm

Es ist nur ein Spiel. Es war immer nur ein Spiel. Es ist ganz einfach und jeder kann es spielen. Und zum Schluss trägt man etwas wertvolles mit sich herum – eine einzigartige Erinnerung, ein detailgetreues, wertvolles Bild.

  • Die Zimmerwand anstarren. Ganz langsam, mit steigender Konzentration, die Raufasertapete immer weiter wahrnehmen, jedes Detail, jeder Kleinigkeit sich ganz deutlich bewusst werden –
  • Im Gras liegen. In den Himmel schauen. Und sich das Wolkenmuster merken. Wie war es gerade? Und wie ist es jetzt? alles ist in Bewegung und verändert sich und trotzdem das Gesamtbild in Erinnerung behalten-
  • Auf einer Wiese liegen und in den Kastanienbaum schauen, von unten, die mächtigen Äste und die kleinen Zweige so fern. Jedes Blatt einzeln wahrnehmen, sich seine Position genaustens einprägen, jeden Zweig kennen, jede Kastanie.

Und dann die Augen schließen und das Bild vor dem innerem Auge wieder entstehen lassen. Mit Übung funktioniert es und der Kastanienbaum steckt plötzlich in eurem Kopf. Nehmt ihn mit, und vergesst nie die Erinnerung an den Kastanienbaum.

Mai 12, 2008

Mein Peugeot

Filed under: Alles,Lebendig,Philosophisches,Spass am Leben — Julchen @ 10:17 am

Ich hab einen Peugeot. Einen türkisblauen um genau zu sein. Er klappert und rostet, aber er ist toll. Er ist zwar schon 30 Jahre alt, doch was sind schon 30 Jahre, denn er fährt immernoch. Letztes Jahr waren wir beiden Spinne Feind, dieses Jahr verstehen wir uns schon deutlich besser. Ich kenne mittlerweile seine Macken: Er mag nicht, wenn man im Nassen bremst. Das ist zwar besonders bei Regenwetter etwas ungünstig, aber wenn man daran denkt, kein Problem: Einfach einen Berg zum Ausrollen hochfahren, Berge gibts im Bergischen Land schließlich mehr als genug. Mein Peugeot hasst es, wenn man plötzlich den Gang wechselt. Diese Macke ist schon etwas störender, besonders wenn man es hasst, mit dem fünften Gang am Berg anzufahren. Jeder, der das schone inmal ausprobiert hat, muss zu geben, das dies leicht ungünstig ist. Aber schnelles Schalten mag der alte Herr halt genauso wenig. Eigentlich hab ich auch keine Ahnung ob es sich bei meinem Peugeot um eine alte Dame oder einen alten Herr handelt, zwar mag die Farbe eher weiblich sein, doch das Verhaltensmuster deutet auf einen älteren Herren hin. Einen Namen habe ich übrigens auch noch nicht, aber irgendwann bekommt mein altes Gefährt, mit der 5-Gang-Rahmenschaltung, dem durchgerosteten Gepäckträger, und den zwei Rädern noch einen Namen. Doch was für einen Namen soll ich meinem Fahrrad geben?

Edit: Heute eine längere Fahrradtour gemacht. Dabei ein Rad verloren, (aber wieder eingebaut, mit einem Zweirad mit einem Rad fährt es sich so schlecht) und festgestellt, dass ich sogar mit dem verzogenen Fahrrad freihändig fahren kann: Ganz viel Gewicht nach rechts hängen um das Nach-Links-Gefahre auszugleichen. Ach, und als Fazit: Vorläufig heißt sie Annemarie, weil irgendwie passt das, rein intuitiv. 

Mai 8, 2008

Entzug

Filed under: Alles,Gesellschaftskritisches,Lebendig,Persönliches — Julchen @ 9:14 pm

Tag 0:
Ich hab alle Klausuren hinter mir und weiß, dass es auf Dauer ziemlich teuer ist. Ich komme mir selber schon bescheuert vor, wenn ich egal wo ich bin nachdem kleinen Fläschchen suche. Einfach mal so gegoogelt, und jede Menge gefunden. Nie gedacht, das es das überhaupt gibt. Von was für einem Mist man nicht alles süchtig werden kann? Den ganzen Abend tapfer durchgehalten, geröchelt, geschwitzt, agressiv gewesen, nur vorm Schlafengehen aufgegeben: Eine letzte Dosis?
Tag 1:
In die Schule nur den selbstgebrauten NaCl-Ersatz, 20 ml Wasser, ein Teelöffel Salz mitgenommen, und überlebt. Kopfschmerzen, Zittern, verstopfte Nase und röcheln, Taschentücher, obwohl ich keinen Schnupfen habe, und Stimmungsschwankungen. Und trotzdem in der Freistunde nicht in der Apotheke gewesen um Nachschub zu kaufen. Aber am besten: Selbst den Abend und die Nacht habe ich, wenn auch schlecht, mit ohne überlebt. Hey, es geht….

Tag 2:
Hurra, heute zum ersten mal eine freie Nase gehabt…; und auch die Salzlösung keine 10mal gebraucht. Wer sagts denn, man muss nur wollen… Kopfschmerzen ect. tauchen kaum noch auf. Der Anfang ist gemacht =)

Aber eigentlich ist es trotzdem schrecklich, das man so schnell Medikamentensüchtig, bzw. Nasenspraysüchtig werden kann. Lasst die Finger vom Nasenspray, was mich persönlich nur noch interessiert, kann ich Nasenspray bei einer Erkältung bald wieder nomal benutzen, oder fängt dann der ganze Mist von vorne an?

Brandblasen

Filed under: Alles,Alltag,Lebendig,Persönliches — Julchen @ 5:06 pm

Und endlich ist er da, der Sommer. Von klirrend kalt sind die Temperaturen auf superwarm gestiegen, schade nur, dass die mittelwarmen Tage fehlen. Jedenfalls bin ich heute zum ertsen mal in diesem Jahr barfuss gelaufen, über eine Wiese, und dann leider auch ein Stück über Asphalt. High noon, es war gar nicht sooooo viel zu heiß, aber Fazit: Ich hab zwei dicke Brandblasen. Verdammt. Vielleicht sollte ich lernen, auf den Händen zu gehen.

Mai 6, 2008

Muttertag

Filed under: Alles,Alltag,Gesellschaftskritisches,Lebendig — Julchen @ 5:01 pm

Habt ihr am Sonntag auch alle schön Muttertag gefeiert? Nein?!? Ihr glaubt tatsächlich, Muttertag ist erst nächstes Wochenende? Okay, zugegeben, ihr habt Recht. Muttertag war schon immer am zweiten Sonntag im Mai, und nur weil die Blumenverkäufer dieses Jahr einen Verlust befürchten, da Muttertag mit Pfingsten zusammenfällt, können wir ihn doch nicht einach umlegen? Tatsache ist jedenfalls, das in dem einen Kalender Muttertag am 4. Mai eingetragen ist, im nächsten steht 11. Mai und im internationalen: „11 Mai. Mother’s day except Germany“. Kein anderes Land scheint auf zu kruse Ideen zu kommen, aber wir haben nicht nur seltsame Einfälle, sondern scheitern auch noch an der Durchführung. Bitter…

Mai 4, 2008

JuMa

Filed under: Alles,Lebendig,Mathematik,Persönliches,Spass am Leben — Julchen @ 10:40 pm

4 Tage JuMa-Seminar in Eisenach. Viel Mathematik, viel Sonne und noch mehr Spaß. Interessante Gesprächsthemen. Noch interessantere Lektüre -vom Wachturm bis zur BravoGirl. Ausgefallene Spiele und eine super Stimmung.

Wie alles begann…
Wir, also eher Judit, hatte(n) es tatsächlich geschafft, ein Nachtreffen zu organisieren. Alles begann morgens mit der Zugfahrt nach Eisenach. Für die 10 Minuten Fußweg, die angeblich beim Umsteigen in Köln-Deutz anfallen sollten, habe ich keine 60 Sekunden gebraucht (mit Koffer pinkem Schrank) und bin dann auf der schnellen Strecke nach Frankfurt gefahren. Dort angekommen und umgestiegen, und in dem relativ überfüllten ICE trotzdem noch einen Fensterplatz, vorwärts, an einem 4er-Tisch gefunden. Physikkram ausgepackt, Optik und so, der Apotheker mir gegenüber beginnt mir seine halbe Lebensgeschichte zu erzählen und fragt, ob das Mathe sei. Er hhabe zwar Mathe/ Physik- LK gehabt, aber Mathe sei ihm immer suspekt geblieben. (Physik anscheinend auch?!?) Jedenfalls mag der Mann keine Mathematiker…In Fulda steigen Christian und Jens zu, und der Apotheker erwidert nur „Eile mit Weile“, als er gebeten wird Platz zu machen. Seine Miene verfinstert sich im Verlauf der weiteren Zugfahrt deutlich, als ihm klar wird, neben was für Menschen er da eigentlich sitzt. Mitleid?! Wohl eher nicht.

… es tatsächlich weiter geht…
In Eisenach angekommen, trifft sich unsere kleine Gruppe fast vollständig am Bahnhof, um dort dann festzustellen, das der eine Bus zur Jughendherberge gerade weg ist und nur stündlich fährt, und die andere Linie werktags einfach gar nicht. Prima… Also laufen. Zwar hat keiner Ahnung, wo es lang geht, aber es gelingt eine ungenaue Karte aufzutreiben. Die Information des Busfahrers, zu Fuß brauche man bestimmt länger als eine halbe Stunde ist überdies hinaus sehr ermutigend… Trotzdem: Mit Sack und Pack ziehen wir also los; und nach nur wenigen Umwegen kommen wir 30 Minuten später an. Wir seien zu früh, Anreise sei erst ab 15 Uhr, aber ja, wir dürfen uns Lunchpakete schmieren, unsere Zimmer beziehen, und unseren Seminarraum, den Diskokeller betreten.Die Herbergsleitung ist also auch leicht chaotisch, aber das macht nichts, das passt ja bestens zu uns. JuMa-T-shirts werden verteilt, und die Mathematigerin wird die ganze Zeit mitrumgeschleppt.

Im Discokeller gibt es Säulen, und zwar jede Menge. Vielleicht ist das ja praktisch beim Tanzen, man kann sich hinter den Säulen verstecken, aber im Seminarraum sind Säulen ausgesprochen störend… Nachdem wir dann eine halbwegs akzeptable Sitzordnung gefunden und eine Tafel aufgetrieben haben, und zwar mit Papier und Stifen, denn warum sollten wir welches mitgebracht haben, kann der erste Vortrag beginnen. Alle sitzen erwartungsvoll auf ihren Plätzen; die Spannung steigt und nichts passiert. Bis: „Also dann würde ich vorschlagen, einer steht auf und hält ’nen Vortrag…“ (Judit). Tja, und Jens steht tatsächlich auf, und beginnt: „Das Bertrand’sche Postulat..“ Lisas Vortrag zur Geometrie folgte, und die Zeit verfliegt wie im Flug. Stefans „Überraschende Zahlen“ werden zwar durch das Abendbrot kurz unterbrochen, aber werden auch noch an diesem Abend zu Ende gehört. In der Dunkelheit wird später der Weihnachtsmann beschworen, so wie die Egenschaften des „Hüpfspiels“ in aller Ausführlichkeit diskutiert…

…seinen Lauf nimmt…
Samstag Vormittag vergeht mit einem Aufgabenvortrag, beim Mittagessen wird ausdiskutiert, wann es denn am Nachmittag weitergehen soll,halb vier wird ausgemacht, und um halb vier, als fast alle auf dem Marktplatz in der Sonne sitzen, verworfen. Denn das schöne Wetter hat uns in die Stadt gelockt, und außerdem muss noch eingekauft werden. Lebensmittel und Getränke verschiedenster Art beim tegut, Papier (die Herbergsleitung war entsetzt das wir schon mehr als 20 Blatt mit Vorder- und Rückseite beschrieben hatte, und drehte den Papierhahn zu) mit 15 Mann im Schreibwarenladen. Aber eine Rolle Papier zu kaufen ist nunmal auch eine anspruchsvolle Aufgabe.

…lustiger und schließlich…
Und dann wird auf dem Marktplatz die BravoGirl ausgepackt, und die Test beginnen: „Welche Farbe hat meine Seele?“ -Tja, das wollte ich wirklich schon immer mal wissen, und auch die Photo-Love-Story weckt unser Interesse. Und das tolle Extra erst – ein Herzchenanhänger mit Platz für tolle Bilder, 96 verschiedene stehen zur Auswahl: Tokio Hotel oder doch lieber irgendwas anderes?… Und Anmachsprüche, die einfach so schlecht sind, das sie direkt ausprobiert werden müssen…Ein komischer Haufen noch komischerer Leute in seltsamen T-shirts, die sich um eine Mädchenzeitschrift sammeln und ein Kuscheltier spazieren tragen; – so ungefähr müssen wir auf Außenstehende gewirkt haben. Nach einem weiteren Vortrag von CR über die Transzendenz der Zahl e brechen wir zu einem Spaziergang zur Wartburg auf, doch gegen Mitternacht lassen sie einen nicht mehr hinein. Trotzdem, der Ausblick ist von dort oben super, und wir waren gar nicht so lange unterwegs. Der Abend klingt in gemütlicher und immer kleiner werdenden Runde aus, wobei Christians „Wachtürme“ (die gibts umsonst!!!) ganz im Vordergrund stehen und viel Gespächsstoff bieten.

… zu einem unvergesslichen Wochenende wird
Am Sonntag bleibt es spannend, ein Mathboi steht an; Vormittags werden Aufgaben gelöst und Nachmittags dann vorgestellt. Sonntag abend ist die Stimmung genial, Knotenmutter wird gespielt und zu einer topologisch anspruchsvolleren Variante abgeändert, Möbiusbänder aus Menschenkörpern geformt und zerschnitten. Dominoday, Schweinehaufen und Pyramidenbau sowie andere gruppemfördernde Spiele gespielt, und obwohl der Steinboden im Foyer der Jughendherberge sehr hart ist, stimmt der Spaßfaktor. Bevor der tägliche Nachtspaziergang in Anlauf genommen wird, stehen noch einige Runden „verrückter Professor“ an, wobei „meine“ Hände plötzlich eine Flasche in der Hand halten. Wer hat „meinen“ Händen diese Flasche gegeben? Angesichts der Tatsache, das mir die Flasche gefiel, lässt sich vom restlichem Abend nicht mehr allzu viel berichten…und am Montag ging es dann schon nach einem Vortrag und einer „Problem-Session, die aufgrund des immer noch schönen Wetters in der Sonne abgehalten wurde, heimwärts.

Mai 1, 2008

Bahnhöfe

Filed under: Alles,Lebendig,Persönliches — Julchen @ 1:40 pm

Feststellung: Ich kenne eine ganze Reihe von Bahnhöfen; aber längst noch nicht alle…

  • Solingen
  • Ratingen Hösel / Ost
  • Langenfeld /Berghausen
  • Haan (-Gruiten)
  • Wuppertal /Hbf/ Oberbarmen
  • Düsseldorf Hbf/ Geresheim / Flingern /Bilk /Derendorf
  • Köln Hbf /Messe/Deutz/ Mülheim/
  • Bonn Hbf
  • Urft
  • Gütersloh Hbf
  • Oerlinghausen
  • Bad Honnef
  • Essen Hbf
  • Mühlheim Hbf
  • Bochum Hbf
  • Berlin Hbf
  • Eisenach Hbf
  • Ulm Hbf
  • Memmingen
  • München Hbf/Flughafen
  • Frankfurt (am Main) Hbf /Flughafen Fernbahnhof
  • Verona