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Dezember 23, 2009

Weihnachten

Filed under: Alles — Julchen @ 10:51 pm

Ich wünsche euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!!!


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Warum Weiße Weihnacht ?

Filed under: Alles,Geschriebenes,Gesellschaftskritisches,Philosophisches — Julchen @ 10:12 pm

Sie alle träumen von einem weißen Weihnachtsfest. Von Tannenbäumen, die romantisch eingepudert sind, von Schnee in den Wäldern, auf den Wiesen und Feldern. Doch warum? Warum Schnee? Weil es hier etwas besonderes, etwas nicht alltägliches ist, genauso wie Weihnachten, die Geburt Jesu nichts gewöhnliches ist? Weil es diese besondere Atmosphäre, die über diesem einzigartigen Fest liegt, noch unterstreicht? Weil es nostalgisch ist und die Älteren weiße Weihnacht aus ihrer Kindheit als „normal“ kennen?

Weiße Weihnacht impliziert Schnee. Schnee zum Schüppen, wer einmal 30cm Neuschnee weggeschaufelt hat, weiß was das heißt: Viel Zeit zum Nachdenken. Schnee verursacht Stille, dämpft alle Geräusche, verschluckt Schritte, knirscht unter den Füßen.
Schnee stoppt die Zeit, hält die Zeiger an: Kaum einer fährt mit dem Auto auf eingeschneiten Straßen, alle sind fußläufig, langsam, haben Zeit für Spaziergänge und Schneeballschlacht. Termine, Stress fallen aufgrund von widrigen Witterungsverhältnissen weg.
Schnee macht „hell“. Es braucht nur ein bisschen Sternenlicht oder Mondenschein, und die Nacht ist nicht mehr dunkel und finster. Im Schnee liegen und den Blick nach oben, auf den sternenklaren Winterhimmel gerichtet haben.
Schnee versteckt alles. Geräusche, Gräser, Blumen, Bäume, Autos. Schnee deckt alle(s) zu. Schnee kann erdrücken und scheinheilig weiß wirken.

Aber dieses Jahr: Weiße Weihnachten mit dem (restlichem) Schnee von den großen Mengen Neuschnee vom Sonntag, der für ein bisschen weihnachtliche Romantik reicht, und nicht die Luft zum Atmen nimmt.

Dezember 22, 2009

Frost

Filed under: Alles,Lebendig,Spass am Leben — Julchen @ 5:19 pm

Es gibt kalte und nahezu eingefrorene Hände und Füße.
Es gibt unangenehme Kälte und Kälte, die nicht nur im Gesicht stechend und beißend ist.
Es ist nicht das gleiche, ob es „kalt“ bei Temperaturen um den Gefrierpunkt oder klirrend kalt bei -20° ist. Bei solchem Frost gewinnen die Worte „Mir ist kalt“ eine ganz neue Bedeutung, es ist wirklich unerträglich kalt. Da hilft dann nur noch Bewegung um nicht anzufrieren, zwei Paar Socken, zwei Hosen, Pullis, Jacken, Mäntel, Schals und Mützen allein reichen nicht aus. Und wirklich warme, mollige Ski-Fäustlinge bewähren sich bedeutend besser als einfache Frottee-Fingerhandschuhe, aber dennoch: Auf derartige Frostperioden sind meine Winterklamotten nicht ausgerichtet, und sie sind ganz klar ein Grund zum Heizen.
Bei solchem Wetter über einen Romantik-Weihnachtsmarkt zu spazieren, durch Schnee und mit Glühweinstops, ist absolut genial, und kalt….

Dezember 1, 2009

Ein bisschen Advent…

Filed under: Alles,Lebendig — Julchen @ 8:00 pm

Den ersten Glühwein trinken. Sich thematisch mit Advent auseinander setzen. Den „anderen Adventskalender“ aufhängen und umblättern, heute schon zum 3. Mal. Das erste Schokoladen-Adventskalendertürchen öffnen. Bauchweh vom Plätzchenteig haben. Plätzchen backen. Am Adventskranz die erste Kerze anzünden. Durch die kalte, sternenklare Winternacht laufen, weihnachtliche Lichterketten an den Häusern sehen. Weihnachtsmärkte riechen. Ein bisschen Advent.