justadreamer

März 30, 2010

Konvertieren – Teil 1

Filed under: Geschriebenes,Persönliches,Religion — Julchen @ 2:01 pm

Bald 9 Monate ist es her, dass ich beschlossen hatte, dass ich glaube und Christ bin – mich aber mit der katholischen Sicht der Dinge nicht mehr anfreunden kann.  Dann begann das Semester,  Semesterstress, und ich beschloss irgendwann in den Semesterferien dieses Projekt mal in Angriff zu nehmen…

Meine Profs sahen in dieser Tatsache auch kein Problem – wer evangelische Theologie studiere, könne ruhig auch einer indianischen Stammesreligion anhängen und konstatierte, dass man Konfessionen schließlich nicht wie die Unterwäsche wechseln tut.

In der Tat.  Und trotzdem – mein Entschluss stand fest. So eilte ich heute morgen zur Bushaltestelle (der Busfahrer wartete netterweise auf mich während ich die letzten 100m zurücklegte) und fuhr in die Kreisstadt zum Amtsgericht. Der Pförtner röntgte meine Tasche in der Sicherheitskontrolle, alles ganz wie beim Flughafen, und kassierte dann mein Handy ein… Nunja.  Zwei Stockwerke höher erledigte ich dann die Formalitäten (Perso vorzeigen,  unterschreiben) und wurde dann zur Kasse ins Erdgeschoss geschickt: 30 Euro. Nun, das waren mir die 30 Euro wert. Mit dem Beleg vom Zahlungsinspektor zurück, Bescheinigung erhalten, und ab nach Hause…

Augenblicklich also konfessionslos…

März 24, 2010

Filed under: Alles,Geschriebenes,Lebendig — Julchen @ 10:23 am

schwarz – weiß – schwarz

weiße flecken in der schwarzen welt

weiß – schwarz – weiß

viele weiße flecken in der schwarzen welt

komplementäre einstellungen

viele schwarze flecken in der weißen welt

weiße welt

schwarze welt

graue welt

meine welt

März 21, 2010

Zeit zum Träumen

Man kann leben, essen, trinken, lernen, Freunde treffen, Spaß und Stress haben, und wenn man nicht aufpasst, geht die Zeit zum Träumen verloren.
Die Zeit des Tages, in denen man Gedanken und Spinnereien nachhängt, sich in selbst erschaffenen fiktiven „Was-wäre-wenn“ -Welten verliert.
In denen manchmal zauberhafte Sätze entstehen, bunte Bilder und wahre Worte den eigenen Kopf über Stift, Tastatur, Mund und Ohr verlassen. Gedankenluft.
Theoretische Fahrstunden bieten Zeit zum Täumen und lassen mich eine schon fast vergessene Tätigkeit wieder finden.
Ab jetzt wird wieder mehr geträumt, mehr geschrieben, und mehr gebloggt. Und doch:

Wird man Erwachsen wenn man die Zeit zum Träumen vergisst? Wenn Tagträume an Bedeutung verlieren?

März 18, 2010

Wir müssen nicht Fallschirmspringen…

Filed under: Alles,Alltag,Persönliches,Studium — Julchen @ 11:49 pm

um unseren Andrenalinspiegel nach oben zu pushen. Wir brauchen keine Mutproben, keine Schlägereien, kein Free-Climbing, und kein Kite-Surfing.  Kein Bungee-Jumping. Wir lernen Griechisch. Wir zittern gemeinsam den Stunden entgegen, dem erbarmungslosem Abfragen und dem gefürchteten „Ah.. Frau xxx“, und jubilieren heimlich, wenn das Unglück uns an einem Tag mal verschont.

Wir machen unser Graecum.  Eigentlich eine sehr befremdliche Idee. Aber sicher toll, wenn mans kann 🙂 Und so werden mich diverse Zeiten, Vokabeln etc auch über das nächste halbe Jahr treu begleiten.

Und: Latein?! Lächerlich! Altgriechisch – welcome to the next level!

Neue URL – .de

Filed under: Alles — Julchen @ 11:39 pm

Hey, vielleicht hat es schon der eine oder andere bemerkt:

www.justadreamer.de führt seit neustem auch zum Ziel. Aber die bisherige URL wird natürlich weiterhin funktionieren.

Mein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Patrick 🙂

Falls jemand dem ganzen ein neues, frisches, verträumtes, mir gefallendes Design verpassen mag – ihr seid herzlich dazu eingeladen :).

Und so wird dieser Blog wieder aus seinem semesterbedingtem Winterschlaf erwachen, denn egal was ist und passiert: Die Zeit zum Träumen darf nicht verloren gehen,  denn auch wenn man einen Traum lebt,  muss man weiter träumen…

März 17, 2010

Frühling…

Filed under: Alles — Julchen @ 10:39 pm

Die ersten warmen Tage. Die ersten Sonnenstrahlen im Gesicht. Das erste Mal in diesem Jahr auf einer Parkbank sitzen ohne zu frieren. Den Frühling da draußen riechen.
Los, raus aus der Bude, huldigt den Frühling!